
„Ich habe das Recht zu lieben und geliebt zu werden.“
Das Herzchakra – im Sanskrit Anahata – ist dein viertes Hauptchakra.
Es liegt in der Mitte deiner Brust und ist das Zentrum, in dem sich Körper, Geist und Seele verbinden.
Anahata ist die Brücke zwischen den drei unteren Chakren (Körper & Handeln) und den drei oberen Chakren (Bewusstsein & Spiritualität).
Hier entsteht die Fähigkeit, dich selbst und andere anzunehmen – mit Offenheit, Wärme und Vertrauen.
Was ein balanciertes Herzchakra ausmacht
Ein starkes Herzchakra bedeutet nicht, ständig „nur Liebe zu fühlen“.
Es bedeutet verbunden zu bleiben auch, wenn es schwierig wird. Sowohl mit dir selbst,a ls auch mit anderen.
Im Gleichgewicht erlebst du:
- Tiefe Verbundenheit: Du fühlst dich eingebunden ins Leben und in Beziehungen.
- Selbstliebe: Du erkennst deinen eigenen Wert, ohne dich über Leistung zu definieren.
- Mitgefühl: Du kannst empathisch sein, ohne dich selbst zu verlieren.
- Gleichgewicht: Du findest Balance zwischen Geben und Annehmen.
Diese Qualitäten machen dich nicht „abhängiger“, sondern freier – weil dein Herz offen ist, ohne seine Klarheit zu verlieren.
Was passiert, wenn dein Herzchakra aus der Balance gerät?
Ein blockiertes oder überaktives Herzchakra kann sich unterschiedlich zeigen:
Emotionale Ebene:
- Angst vor Nähe, Verschlossenheit, Rückzug
- Verlustangst, Klammern oder ständige Bedürftigkeit
- Schwierigkeiten, Liebe anzunehmen oder zu vertrauen
Körperliche Ebene:
- Enge oder Druck im Brustkorb
- Atemprobleme, Herzklopfen, Kreislaufbeschwerden
- Schulter- und Nackenverspannungen
Mentale Ebene:
- Gefühl, „nicht liebenswert“ zu sein
- Selbstkritik, Härte gegen dich selbst
- Perfektionismus, um Anerkennung zu „verdienen“
Warum es aus dem Gleichgewicht gerät
Die Entwicklungsphase des Herzchakras liegt zwischen 3 und 6 Jahren.
In dieser Zeit lernen wir, emotionale Bindungen aufzubauen und Liebe zu empfangen.
Wenn du in dieser Zeit Zurückweisung, Instabilität oder Liebesentzug erfahren hast, kann dein Nervensystem gelernt haben:
- „Ich muss mich anpassen, um geliebt zu werden.“
- „Ich darf mich nicht öffnen, sonst werde ich verletzt.“
Diese Muster zeigen sich oft noch im Erwachsenenalter – in Beziehungen, im Umgang mit dir selbst und sogar in deinem Körper.
So stärkst du dein Herzchakra – 9 praktische Ideen für den Alltag
1. Herzöffnende Bewegung
Yoga-Posen wie „Kamel“, „Brücke“ oder sanfte Rückbeugen öffnen den Brustraum.
2. Atmen ins Herz
Lege eine Hand auf die Brust, atme tief dorthin und stelle dir vor, du weitest den Raum um dein Herz.
3. Dankbarkeit üben
Schreibe jeden Abend drei Dinge auf, für die du dankbar bist – so lenkst du den Fokus bewusst ins Positive.
4. Selbstmitgefühl trainieren
Sprich innerlich so mit dir, wie du es mit einer guten Freundin tun würdest.
5. Umarmungen
Schenk dir selbst oder anderen eine bewusste, längere Umarmung. 20 Sekunden reichen, um Oxytocin freizusetzen.
6. Musik & Emotion
Hör Musik, die dein Herz berührt, und erlaube den Gefühlen, sich zu bewegen.
7. Beziehungen nähren
Triff Menschen, bei denen du dich sicher und gesehen fühlst.
8. Natur erleben
Spaziere an Orten, die Weite schenken – Himmel, Wald, Berge. Natur öffnet dein Herz auf stille Weise.
9. Geben & Annehmen üben
Sage bewusst „Danke“ – und lass Hilfe, Geschenke oder Komplimente ankommen.
Reflexionsfragen für dein Herzchakra
Wann fühle ich mich mit mir selbst verbunden?
In welchen Beziehungen halte ich mein Herz verschlossen?
Fällt es mir leichter, zu geben oder zu empfangen?
Wie gehe ich mit meiner eigenen Verletzlichkeit um?
Dein Geburtsrecht
„Ich habe das Recht zu lieben und geliebt zu werden.“
Wenn du dieses Recht in dir verankerst, verändert sich deine Haltung, deine Beziehungen und deine Fähigkeit dich selbst anzunehmen.
Wie alle sieben Chakren zusammenwirken und wie du sie in Balance bringen kannst, liest du im Artikel „Chakren verstehen – moderne Chakra-Erklärung für Körper, Geist & Alltag“. Schau mal auch bei meinem Instagram Kanal vorbei, für mehr Impulse über das Thema Energiearbeit und Einblicke in meiner Arbeit.
Deine Eleni