Der Womb Space
Wenn ich von Womb Space spreche, meine ich keinen einzelnen Ort im Körper.
Viele nennen diesen Raum Schoßraum, Gebärmutter-Raum, Becken oder auch Hara. Es ist eher ein innerer Bereich, in dem viel zusammenläuft.
Körperempfinden. Emotionale Reaktionen. Auch das, was du nicht direkt einordnen kannst.
Viele Frauen haben genau hier wenig Zugang.
Nicht komplett abgeschnitten.
Aber auch nicht wirklich verbunden.

Warum dieser Bereich so wichtig ist
Dieser Raum ist nicht einfach leer oder neutral, sondern trägt Zustände, die sich über Zeit aufgebaut haben und im Körper gespeichert bleiben, auch wenn sie im Kopf nicht mehr präsent sind.
Ein Teil davon entsteht durch das, was du selbst erlebt hast.
Ein anderer Teil kann weiter zurückgehen, weil wir nicht isoliert sind, sondern Teil einer Linie, in der Erfahrungen weitergegeben werden, oft nicht als konkrete Erinnerung, sondern eher als Grundspannung, als Gefühl oder als bestimmte Reaktionen, die sich wiederholen, ohne dass du genau sagen kannst warum
Wie sich das im Alltag zeigt
Das zeigt sich selten als klares „Thema“, sondern eher in Momenten, in denen du merkst, dass du nicht ganz bei dir bist, obwohl du eigentlich weißt, was du willst.
Vielleicht kennst du das Gefühl, innerlich klar zu sein, aber es nicht umzusetzen.
Oder du merkst erst im Nachhinein, dass du dich angepasst hast, obwohl es sich im Moment noch richtig angefühlt hat.
Manchmal ist es auch einfach ein diffuses Nicht-Greifen-Können von dir selbst.
Warum Verstehen oft nicht reicht
Du kannst sehr viel über dich wissen und trotzdem an den gleichen Punkten immer wieder ähnlich reagieren, weil dieser Bereich nicht über Einsicht funktioniert, sondern über direkte Erfahrung im Körper.
Der Womb Space verändert sich nicht dadurch, dass du ihn analysierst, sondern dadurch, dass du wieder in Kontakt kommst, langsam und in deinem Tempo, ohne etwas erzwingen zu wollen.
Womb Healing in meiner Arbeit
Die Arbeit beginnt genau dort, wo oft wenig spürbar ist.
Nicht mit einer Technik, die du richtig machen musst, sondern mit dem, was tatsächlich da ist, auch wenn das erstmal nur Spannung ist oder wenig Gefühl.
Es geht darum, diesem Raum wieder Aufmerksamkeit zu geben, ihn nicht zu umgehen, sondern ihn mit einzubeziehen, ohne ihn sofort verändern zu wollen.
Mit der Zeit entsteht daraus mehr Wahrnehmung, mehr Differenzierung, mehr Zugang.
Was dabei im Körper passiert
Wenn dieser Bereich wieder Raum bekommt, beginnt sich oft etwas zu verschieben, nicht unbedingt spektakulär, sondern eher leise und kontinuierlich.
Manche Frauen nehmen mehr Sensibilität wahr, andere merken, dass Emotionen schneller auftauchen oder dass ihr Körper klarer reagiert.
Genauso kann es Phasen geben, in denen scheinbar wenig passiert, was nicht bedeutet, dass nichts passiert, sondern eher, dass der Körper in seinem eigenen Tempo arbeitet.
Diese Form der Arbeit setzt voraus, dass du dich selbst halten kannst und bereit bist, Verantwortung für deinen Prozess zu übernehmen, weil sich nicht alles kontrollieren lässt und genau darin auch ein Teil der Veränderung liegt
Was sich dadurch verändert
Mit der Zeit verschiebt sich etwas in deinem Erleben, nicht abrupt, sondern eher so, dass du dich selbst klarer wahrnimmst und früher spürst, wenn etwas für dich nicht passt.
Du bleibst eher bei dir, auch in Situationen, in denen du dich früher verloren hättest, und dieser innere Raum wird nicht mehr einfach übergangen, sondern Teil deiner Wahrnehmung.
Für wen das passt
Diese Arbeit passt, wenn du merkst, dass du viel über dich verstehst, aber trotzdem nicht wirklich in deinem Körper ankommst, und wenn du bereit bist, dich darauf einzulassen, ohne sofort eine Lösung oder ein Ergebnis zu erwarten.
Rahmen
Einzelsessions oder integriert in längere Begleitungen, je nachdem, was für dich gerade stimmig ist, vor Ort oder online möglich.
Kennenlernen
Wenn du unsicher bist, ob das gerade für dich passt, kannst du ein Kennenlerngespräch buchen und wir schauen gemeinsam, wo du gerade stehst.
